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LozziCast Kapitel 18 - Zwischentöne 2

von Philipp Regener

Tatort Jazz (Foto: Ernst Luk)

Und hier ein weiteres Appetithäppchen vom Tatort Jazz-Buffet, denn das Team um Milli Häuser hat kurzerhand einen aus den bekannten Gründen abgesagtes Konzert im März diesen Jahres kurzentschlossen zum Kompositionstag ausgerufen, an welchem die Hausband sich gegenseitig selbstkomponiertes Material vorstellte und teilweise auch aufnahm. An dieser Stelle gibt es ein Stück mit dem schönen Namen "Volle Maus", komponiert von keinem geringerem als Alexander Morsey, seines Zeichens Bassist der Tatort Jazz-Hausband. Viel Spaß beim Hören!

LozziCast Kapitel 17 - Zwischentöne

von Philipp Regener

Alexander Morsey und Bass fotografiert von Milli Häuser

Hallo zusammen,

ein kurzer Check nach Wochen und Monaten der zwangsweise geschlossenen Türen: Seid Ihr noch da? Wir auf jeden Fall. Und hinter besagten geschlossenen Türen scharren alle im Thealozzi tätigen Künstler*innen schon mit den sprichwörtlichen Hufen. Und damit Ihr auch etwas davon habt, gibt es dieses Mal statt mehr oder weniger sorgfältig ausgewählten Worten eher ein paar wunderbare Klänge.

Denn die Tatort Jazz Hausband hat den ausgefallenen Konzert-Tag im März 2021 kurzerhand zum "Kompostionstag" erklärt und gemeinsam (selbstredend unter Einhaltung der in der CoronaSchutzVerordnung dargelegten Vorschriften) einige Stücke eingespielt, von denen wir an dieser Stelle einmal zur Freude der Hörer*innenschaft eines präsentieren möchten. Das heutige Stück trägt den schlönen Titel Tagtraum. Lauscht, träumt (vielleicht wie wir von einem Livekonzert vor Publikum in nicht ganz so ferner Zukunft....) und vor allem: sagt uns, ob Ihr noch mehr hören möchtet. Mit einem Kommentar auf unserer facebook-Seite beispielsweise.

Wir hoffen, dass es Euch gefällt. Falls ja, teilt den Post mit Euren Freundinnen und Freunden. Und falls nicht, teilt den Link mit Leuten, die Ihr nicht so gut leiden könnt. So oder so, machen wir aus der SItuation eine Win-win-Situation.

Bis bald, Eure Thealozzi-Crew

PS - auf der Aufnahme sind zu hören:

Peter van der Heusen, sax, Matthias Dymke, p, Alex Morsey, b, Uwe Kellerhoff, dr

Tagtraum wurde komponiert von Pianist Matthias Dymke

LozziCast Kapitel 16 - Die Unwilligen

von Philipp Regener

DIe Unwilligen im Gespräch mit Phil Regener im Screenshot

Hochverehrte Hörer*innenschaft,

nach einer zugegebenermaßen recht langen Phase der stillen Einkehr, die zumindest teilweise dem Auftritt eines Virus namens Corona geschuldet ist, meldet sich der LozziCast mit einem neuen Kapitel zurück.

 

Dieses Mal widmen wir uns einem Ensemble, welches schon (wie auch einige andere Vereinsmitglieder) seit dem letzten Jahrtausend im Thealozzi ihrer kreativen (Theater-)Arbeit nachgehen.

 

Im Gespräch, welches am Rosenmontag im Rahmen einer Online-Probe stattgefunden hat, klären wir, wem die Gruppe ihren Namen verdankt, welche Menschen aus dem Thealozzi für ihren Zuzug verantwortlich waren und welche Projekte sie unter der Regie von Ekki Eumann ihrem höchst abwechslungsreichen Repertoire in einer noch nicht näher definierten Zukunft hinzuzufügen gedenken.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Hören und weisen vorsorglich darauf hin, dass der Sound nicht nach einer crispen Studio-Aufnahme klingt. Bis bald!

LozziCast Kapitel 15 - Ekkige Erinnerungsstücke

von Philipp Regener

Ekki Eumann (geknipst vom Autor)

Nach einer längeren Pause, welche wahrlich nicht ohne Geschehnisse und Aktivitäten gewesen ist, meldet sich LozziCast zurück. Und zwar passend zu einem Januar, in dem das Theater Die Unwilligen im Thealozzi mit 2 Wochen Abstand gleich 2 ihrer aktuellen Produktionen präsentieren - zum einen die eigenwillige Shakespeare-Adaption Siebte Sohle Sommernachtstraum, welche die Welt der verzauberten Wälder, Feen, Kobolde und vewirrter junger Liebespaare kurzerhand unter Tage verlegt und dabei auch noch einen kleinen Kommentar zum Ende der Bergbauära im Ruhrgebiet abgibt. Zum anderen mit The All American Arztroman ihre haarsträubende Genre-Untersuchung, welche die Welt der Halbgötter in weiß mit mehreren ungeeigneten Autoren derselben konfrontiert. Ekki Eumann, langjähriger Regisseur der Unwilligen, einst Mitglied bei Narrattak (siehe Kapitel 06), Schauspiellehrer, Schauspieler, Musiker und Ensemblemitglied des Wanne-Eickeler Mondpalastes, kramt mit uns in seinen Erinnerungen an seine Anfänge im Thealozzi, erläutert das Verhältnis Job/künstlerische Selbstverwirklichung und erklärt, warum mit immer gesetzterem Alter das gewisse Quentchen Anarchie immer wichtiger wird, während die Jugend sich tief in ihrem Inneren mitunter sehr nach Ordnung und Struktur sehnt. Das Gespräch, welches in der Garderobe vom Mondpalast stattgefunden hat, war ein reines Vergnügen. Eumann erwies sich als ein sympathischer, ausgeglichener, aber auch kein Blatt vor den Mund nehmender Gesprächspartner. Danke für das Interesse der geneigten Hörerschaft sagt Phil Regener. Und wünscht dabei allen Leserinnen, Lesern, Hörerinnen und Hörern auch gleich noch ein frohes neues Jahr.

LozziCast Kapitel 14 - Aufgespiesst

von Philipp Regener

Julia Spiess; Foto zur Verfügung gestellt von Julia Spiess

Und hier nun ein weiteres Kapitel vom LozziCast. Nach langer Anreise (immerhin nach Köln) hatte ich das Vergnügen, mit der Improvisationsschauspielerin, Coachin und sich allgemein im näheren Medienumfeld tümmelnden Julia Spiess in der Erinnerungsschatzkiste zu kramen und die hervorgebrachten Preziosen staunend zu begutachten. Hat das Thealozzi die Macht, einen Nachnahmen zu ändern? Werden hier junge Menschen mit vielsprechenden anständigen Karriereaussichten vom sicheren Weg abgebracht? Der LozziCast klärt auf und lässt Julia diese Fragen in einer guten Viertelstunde beantworten. Viel Spaß beim Hören und bis bald. Lob, Verbesserungsvorschläge und Geprächspartnerwünsche gerne an phil@thealozzi.de

LozziCast Kapitel 13 - Thomczyk-Talk Part 01

von Philipp Regener

Willi Thomczyk (Foto zur Verfügung gestellt vom Motiv desselben)

Als kleines Oster-Bonbon oder besser: Frühlings-Bonbon gibt es im neuen Kapitel vom LozziCast einen kleinen Plausch mit Schauspieler, Regisseur, Theatermacher, Kleinkünstler, Maler, Musiker und Clown Willi Thomczyk. Aufgenommen in Herne an einem sonnigen Sonntagnachmittag im tiefsten Winter an Willis Küchentisch. Gemeinsam kramten wir im Thomczykschen Gedächtniskarton und brachten mancherlei Kleinod ans Tageslicht. Wobei gesagt werden muss, dass manche Frage nur eine Art Stichwort gewesen ist für einen kleinen Stream of Conciousness-Monolog über die Gefahren der Digitalisierung, die Geschichte der freien Szene oder Solidarität im Wandel der Zeiten. Und allen, denen da eventuell ein büschn zu wenig Thealozzi drin vorkommt, sei gesagt, daß wir uns in absehbarer Zukunft noch einmal zusammensetzen werden, um Geschichten und Erinnerungen bezüglich des kleinen Kulturhauses am Rande Bochums zum Besten zu geben. Bis dahin: einen schönen Start in den Frühling und frohe Ostern. Es grüßt aus Stahlhausen Phil Regener