Macbeth

Rappende Hexen im englischen Originaltext, Schlagzeug solo unter einem der bekanntesten Monologe. Ein Staubsauger, der zum Dolch wird. Aber - das Interesssante an dieser Auffuhrung sind sicher die Wort- und
Bildgewaltige Schlegel – Tieck Übersetzung aus dem 18. Jahrhundert in Verbindung mit modernem „Regietheater“.

Unter der Regie von Frank Hoelz stellt sich das „Das Consortium“ die Frage, ob und wie man Shakespeares
"Macbeth" heute lesen kann. Wie Tante oder Großvater, Sohn, Gattin und Familienoberhaupt um Ansehen, Macht und Erbschaft buhlen, so drängen auch Macbeth und dessen Zeitgenossen an die Spitze des königlichen
Hauses. Macbeth, eine Familiensaga - Mord inbegriffen.

Mit einer Liveband nähert sich die Gruppe dem Stuck mal mit großangelegten, amusanten Szenen, mal als klassisches Kammerspiel oder eben auch als Lesung oder Performance. Mit der Musik von Rammstein,
Patti Smith, Gorilazz und Eigenkompositionen. Dass es dabei auch Komödiantisch zugeht, liegt am alltäglichen Wahnsinn. Damals wie heute. Da es bei einer auf zweieinhalb Stunden stark gekurzten
Fassung leicht zu „Missverständnissen“ bezuglich der handelnden Personen und aufgrund des Fehlens von Randfiguren kommen kann, findet eine zehn Minutige „augenzwinkernde“ dramaturgische Einfuhrung statt. Naturlich vor dem Vorhang.

„Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild, ein Komödiant der spreizt und knirscht sein Stundlein auf der Buhne und dann . . . nichts mehr?

www.dasconsortium.de

Macbeth

Präsentiert von: Das Consortium

Fr.

17.02.2017

20:00 Uhr

Karten: 12,-

/ erm. 10,- |

im Thealozzi Theater

Kontakt: Kulturhaus Thealozzi, Tel.: 0234-17590

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Reservierung

Hier können Sie für die Veranstaltung Karten reservieren – bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn liegen diese dann für Sie bereit.

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